Sonnengesang

Franz von Assisi

Gerhard Winkler

Im Gegenlicht, in der Durchsicht entfaltet die Glasmalerei erst ihre volle Wirkung.

Der Sonnengesang von Franz von Assisi ist auch für Menschen, die nicht besonders religiös sind, eine Quelle der Weisheit, ohne jede Wissenschaftlichkeit, aber voller Demut und Respekt gegenüber den Geschöpfen und der Erkenntnis, dass es eine höhere Autorität gibt. In den zehn Hinterglasarbeiten von Gerhard Winkler zum »Sonnengesang« verbinden sich nun seine beiden zentralen Themen. Die Schöpfung Gottes bringt der Künstler in frohen, lebensbejahenden Farben zum Ausdruck. Es ist ein Gesang der Farben, die uns von der Schönheit der Schöpfung erzählen, aber auch von der Freude, die Franziskus, so sein Biograf Thomas von Celano, in der Natur empfand. Der Vorarlberger Autor, Theologe und Übersetzer Willibald Feinig hat den »Sonnengesang« von Francesco d‘Assisi von 1225 neu übersetzt und einen Vers 9 hinzugefügt.

Der spirituelle Zugang von Franziskus zur Natur beeindruckt Gerhard Winkler zutiefst, ebenso wie die Zeitlosigkeit des Lobgesangs, die ihn zu seinen ganz persönlichen Fragen inspiriert haben.

Über den Autor

Akad. Maler Mag. Art. Gerhard Winkler, geboren 1939 in Wien, lebt seit 1963 mit seiner Familie in Dornbirn. Seine bevorzugten Techniken sind Holzschnitt, Zeichnung, Hinterglasmalerei, Papiercollage, Ölmalerei und Metallarbeit. Bevorzugte Themen sind religiöse Darstellungen wie das Kreuz, die Engel und die Arche sowie die Industrielandschaft.

9 / 2021 
1. Auflage
Hardcover
17 x 24 cm
72 Seiten
ISBN 978-3-99018-589-6

EUR 25,00 CHF 32

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