Thomas Hoor

»Eisbär fängt Schneeflocken«. Malerei 1995 – 2017

Erhard Witzel (Hg.)

Packende Bilderrätsel und wilde Farbschwünge

»Man kann über den Maler Thomas Hoor vieles sagen, nicht aber, dass er nicht konsequent seinen Weg als Künstler gehe. Immer wenn ich an seine Bilder denke, kommt mir der schöne Vergleich von Karl Marx in den Sinn, dass der Künstler ähnlich (oder gleich) arbeite wie eine Spinne; diese produziere nämlich ihre Fäden egal, ob es einen unmittelbaren Verwertungszusammenhang gebe oder nicht; so unterscheide sich der Künstler, unterscheide sich die Kunst von den anderen Erzeugnissen der Arbeit und dem Arbeiter; die Gemälde von Thomas Hoor (man muesste ihn einmal fragen, wie viele es insgesamt schon gibt) sind ein radikales Angebot über Malerei als eine bestimmte Form der Arbeit zu sinnieren, über die Weise ihrer Produktion, ihren Stellenwert in unserer Zeit; sie sind aber auch ein Angebot mit ihnen zu denken: über die Differenz zwischen Kunst und Arbeit, Bild und Abbild, Stillstand und Geschwindigkeit, Geste und Zeichen, Bild und Titel und, ein wichtiger Aspekt, Humor und Ironie. Tun wir es, es lohnt sich!«
(Dr. Jürgen Thaler)

 

Fotografie und Lithografie: Günter König
Gestaltung: Doreen Kimpel, Wiesbaden

11/2017 
1. Auflage
Hardcover
21,5 x 30 cm
72 Seiten
ISBN 978-3-99018-430-1

EUR 22,00 CHF 26,40
inkl. 10% MwSt. zzgl. Versand

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